Zwei Publika, zwei Erlebnisse
Wer im Saal sitzt, sieht die Bühne. Wer online zuschaut, sieht nur, was die Kameras zeigen, und hört nur, was über ein Mikrofon läuft. Eine Frage aus dem Saal ohne Mikrofon existiert für das Online-Publikum nicht.
Planen Sie deshalb den Ablauf zweimal: einmal aus Sicht des Saals, einmal aus Sicht des Bildschirms.
Die Internetleitung
Der Stream braucht eine kabelgebundene Leitung, die nur für ihn reserviert ist. Das WLAN der Location teilen sich alle Gäste, es reicht dafür selten. Lassen Sie die Upload-Bandbreite vor Ort messen und planen Sie eine zweite Leitung als Rückfallebene ein.
Bild und Ton
Mehrere Kameras und eine Bildmischung machen aus einer Aufzeichnung eine Sendung. Namen, Folien und Zuspielungen werden eingeblendet.
Der Ton für den Stream wird getrennt gemischt: Was im Saal gut klingt, ist am Kopfhörer oft zu leise oder zu hallig.
Remote-Speaker
Redner, die von außen zugeschaltet werden, brauchen eine technische Probe: Kamera, Mikrofon, Licht, Verbindung. Am besten am Vortag, mit demselben Gerät und am selben Ort wie am Veranstaltungstag.
Moderation
Eine Moderation, die das Online-Publikum anspricht, Fragen aus dem Chat aufgreift und Pausen ankündigt, hält die Zuschauer am Bildschirm.
Recht und Datenschutz
Werden Teilnehmer gefilmt, muss das vorab kommuniziert werden. Klären Sie die Einwilligungen und die Rechte an der Aufzeichnung, bevor der Stream startet.
